24. Juni 2026
- Carmen Teixeira, Landeszentrale für politische Bildung Nordrhein-Westfalen
- Dr. Götz Nordbruch, ufuq.de
- Carmen Teixeira, Landeszentrale für politische bildung Nordrhein-Westfalen
- Dr. Jochen Müller, ufuq.de
Von Verlockendem Fundamentalismus zu hybridem Extremismus – Der Blick auf den
Islamismus im Spiegel des Sicherheitsdiskurses
- Prof. Dr.in Schirin Amir-Moazami, Freie Universität Berlin
Von Strafverfolgung zu zivilgesellschaftlichen Angeboten – und zurück? Strukturen der Islamismusprävention im Wandel
- Prof. Dr. Julian Junk, Forschungsgruppe Radikalisierung, Terrorismus und Extremismusprävention am PRIF sowie Hessische Hochschule für öffentliches Management und Sicherheit
In den Werkstattgesprächen wird der aktuelle Stand der Radikalisierungsforschung mit Erfahrungen aus der Praxis abgeglichen. Ziel ist es, Motive für die Hinwendung zu islamistischen Szenen aus der Perspektive von jungen Menschen zu beschreiben und funktionale Äquivalente zu benennen, die in der Bildungs-, Jugend- und Sozialarbeit denkbar sind.
Werkstattgespräch 1: Soziale Lage, Diskriminierung und Radikalisierung
Welche Rolle spielen Erfahrungen von Marginalisierung bzw. Diskriminierung?
- Ulrike Hoole, BAG RelEx e. V.
Werkstattgespräch 2: Geschlecht und Radikalisierung
Welche Rolle spielen Geschlechterrollen in Radikalisierungsprozessen? Inwiefern unterscheiden sich diese Rollenvorstellungen vom gesellschaftlichen Mainstream?
- Dr. Anja Joest, IFAK e. V.
Werkstattgespräch 3: Religion und Radikalisierung
Was genau ist religiös am Islamismus? Welche Vorstellungen von Religiosität begünstigen Radikalisierungen?
- Michaela Glaser, Berghof Foundation
Werkstattgespräch 4: Psychische Gesundheit und Radikalisierungen
Welche Risiko- und Schutzfaktoren sind in Radikalisierungsprozessen von Bedeutung? Welche Rolle spielen psychische Belastungen?
- Dr. Vera Dittmar, IFAK e. V.
Werkstattgespräch 5: Digitale Räume und Radikalisierung
Wie beeinflussen digitale Medien und die Nutzung digitaler Räume die Hinwendung zu islamistischen Szenen? Welche Herausforderungen ergeben sich daraus?
- Dr. Josephine B. Schmitt, CAIS
Präventionsstrukturen zwischen Staat, Regelstrukturen und zivilgesellschaftlichen
Präventionsakteuren
- Prof. Dr. Jens Ostwaldt, IU Internationale Hochschule
- Jamuna Oehlmann, Bundesarbeitsgemeinschaft religiös begründeter Extremismus e. V. (BAG RelEx e. V.)
- Michaela Glaser, Berghof Foundation
- Prof. Dr. Mouhanad Khorchide, Universität Münster
25. Juni 2026
- Carmen Teixeira, Landeszentrale für politische bildung Nordrhein-Westfalen
- Dr. Götz Nordbruch, ufuq.de
Es wird eine Situation vorgestellt, die Gruppe diskutiert folgende Fragen:
- Worin besteht die Herausforderung?
- Mit welchem Ziel reagiere ich?
- Welche Intervention ist sinnvoll?
Fall 1: Gewaltdarstellung im Klassenchat
- Kaiya Reisch, BAG RelEx e. V.
Fall 2: Shitstorm gegen die eigene Einrichtung
- Wegweiser Bochum – IFAK e. V.
Fall 3: „Solidarität mit Gaza“ – Umgang mit Solidarität, Wut und Empörung
- Dr. Jochen Müller, ufuq.de
Fall 4: Toxische Männlichkeit
- Canan Korucu, ufuq.de
Fall 5: “Wir wollen hier beten!”
- Wegweiser Münster – Chance e. V.
Fall 6: Elternarbeit in der Schule
- Burcu Pan, Systemische Beratung Kreis
Steinfurt
Fall 7: Flucht und Trauma
- Wegweiser NRW (angefragt)
Fall 8: Naschids im Klassenzimmer
- Wegweiser NRW (angefragt)
Fall 9: Angstpädagogik
- Wegweiser in den Kreisen Borken und Coesfeld
Fall 10: „Mit welchen muslimischen Gemeinden kann man denn zusammenarbeiten?“
- Prof. Dr. Jens Ostwaldt, IU Internationale Hochschule (angefragt)
